Bekanntheit als Auswahlkriterium
Depots bestehen oft aus wenigen bekannten Namen aus dem Heimatmarkt. Das erhöht die Konzentration, ohne die erwartete Rendite zu verbessern.
Einzeltitel, Streuung, Steuer
Einzelne Unternehmen im Depot bringen zusätzliches Risiko, das sich durch Streuung vermeiden ließe. Wer es bewusst tragen will, braucht eine Obergrenze. Diese Seite zeigt, woran man Konzentration erkennt und was bei Aktienverlusten steuerlich gilt. Für die Umsetzung im Depot ziehe ich einen Anlageexperten aus dem Königswege-Verbund hinzu.
Alle Gespräche kostenfrei, bei dir vor Ort oder per Videocall. Einen Anlageexperten aus dem Verbund ziehe ich hinzu, wenn es ihn braucht.
Termin anfragenEinordnung
Wer einzelne Unternehmen kauft, übernimmt ein Risiko, das ein breiter Fonds durch Streuung entfernt. Dafür gibt es keine höhere erwartete Rendite, nur eine höhere Schwankung. Als Beimischung mit klarer Obergrenze ist das vertretbar, als Kern nicht.
| Kriterium | Einzelaktie | Breiter Aktienfonds |
|---|---|---|
| Streuung | Ein Unternehmen, eine Branche, eine Währung | Hunderte bis tausende Unternehmen |
| Ausfallrisiko | Vollständiger Verlust bei Insolvenz möglich | Einzelinsolvenzen fallen im Index kaum auf |
| Aufwand | Laufende Beobachtung von Geschäftsmodell und Bilanz | Ein Prüftermin im Jahr genügt in der Regel |
| Kosten | Handelskosten pro Kauf, keine laufende Kostenquote | Laufende Kostenquote, dafür kein Einzelhandel |
| Verlustverrechnung | Verluste aus Aktien nur mit Gewinnen aus Aktien verrechenbar | Fondsverluste sind breiter verrechenbar |
Kennzahlen
Kennzahlen sind Werkzeuge zur Einordnung, keine Kaufsignale. Sie sagen etwas über Bewertung und Stabilität, nichts über den künftigen Kurs.
Regeln
Wer Einzeltitel kauft, braucht Regeln, die vor dem Kauf feststehen. Danach beginnt die Phase, in der Kurse Emotionen erzeugen.
Was Geld kostet
Depots bestehen oft aus wenigen bekannten Namen aus dem Heimatmarkt. Das erhöht die Konzentration, ohne die erwartete Rendite zu verbessern.
Die Neigung, Gewinner früh zu realisieren und Verlierer zu halten, verschlechtert das Ergebnis und erzeugt zusätzlich Steuer.
Ausschüttungen sind keine Zinsen. Sie können gekürzt werden und mindern den Kurs am Ausschüttungstag. Sicherheit entsteht durch Streuung, nicht durch Ausschüttung.
Im Verbund mit Königswege
Wofür ist das Geld gedacht, wann brauchst du es, wie viel Schwankung hältst du aus? Das klären wir zusammen, und ich ordne die Anlagemöglichkeiten für dich ein. Für die Umsetzung im Depot ziehe ich einen Experten aus dem Königswege-Verbund hinzu.
Streuung durch Einzeltitel selbst aufzubauen erfordert eine hohe zweistellige Zahl von Positionen über Branchen und Regionen, mit entsprechendem Aufwand und Handelskosten. Für die meisten Anleger ist ein breiter Fonds als Kern und eine begrenzte Beimischung an Einzeltiteln die praktikablere Aufteilung.
Verluste aus dem Verkauf von Aktien dürfen nur mit Gewinnen aus dem Verkauf von Aktien verrechnet werden, nicht mit Zinsen oder Fondsgewinnen. Wer nur Verluste in diesem Topf hat, kann sie erst in Folgejahren nutzen.
Sie sind häufig rabattiert und deshalb attraktiv, führen aber dazu, dass Arbeitsplatz und Vermögen am selben Unternehmen hängen. Übliche Praxis ist, den Rabatt zu nutzen und die Position nach Ablauf der Haltefrist auf die eigene Obergrenze zurückzuführen.
Nein. Ausschüttungen sind nicht garantiert, schwanken mit dem Ergebnis und mindern am Ausschüttungstag den Kurs. Der Ertrag ergibt sich aus Kurs und Ausschüttung zusammen, nicht aus der Ausschüttung allein.
Ziele, Zeitraum und die Rolle von Einzeltiteln besprechen wir zusammen. Für die Beratung zu konkreten Wertpapieren und die Umsetzung im Depot ziehe ich einen Experten aus dem Königswege-Verbund hinzu – dafür braucht es eine eigene Erlaubnis nach §34f GewO, und die hat er. Ich bin dabei und bleibe dein Ansprechpartner.
Erzähl mir, was du vorhast. Für das Depot ziehe ich einen Anlageexperten aus dem Verbund hinzu, bin dabei und behalte Absicherung und Vorsorge im Blick.