Kursrisiko
Breite Aktienmärkte haben historisch Rückgänge von 40 Prozent und mehr durchlaufen. Wer in dieser Phase verkaufen muss, realisiert den Verlust.
Depot, Fonds, Anleihen, Sparpläne
Vor der Frage, was ins Depot kommt, stehen drei andere: wofür, für wie lange und mit welcher Schwankung. Diese Seite erklärt, worauf es ankommt. Das kläre ich mit dir; für die Umsetzung im Depot ziehe ich einen Anlageexperten aus dem Königswege-Verbund hinzu, die Vorsorgeverträge betreue ich selbst.
Alle Gespräche kostenfrei, bei dir vor Ort oder per Videocall. Einen Anlageexperten aus dem Verbund ziehe ich hinzu, wenn es ihn braucht.
Termin anfragenWas zur Auswahl steht
Keiner der Bausteine ist für sich gut oder schlecht. Entscheidend ist, welche Aufgabe er im Depot übernimmt und was er dafür kostet.
| Baustein | Aufgabe | Laufende Kosten | Schwankung |
|---|---|---|---|
| Indexfonds und ETF | Breite Abdeckung eines Marktes, Streuung über viele Titel | Meist unter 0,3 % pro Jahr | Marktabhängig, in Aktienmärkten hoch |
| Aktiv gemanagte Fonds | Auswahl durch ein Fondsmanagement, oft mit engerem Fokus | Häufig 1,5 % und mehr, teils Erfolgsbeteiligung | Marktabhängig, zusätzlich managerabhängig |
| Anleihen und Rentenfonds | Zinserträge, Dämpfung der Schwankung im Depot | Fonds meist 0,1 bis 0,8 % | Geringer als Aktien, nicht schwankungsfrei |
| Mischfonds | Aktien und Anleihen in einem Produkt, Steuerung durch den Anbieter | Oft 1,5 bis 2 % | Abhängig von der gewählten Quote |
Was von der Rendite abgeht
Ein Prozent laufende Kosten mehr pro Jahr kostet über zwanzig Jahre einen erheblichen Teil des Endwerts. Diese Positionen gehören in jeden Blick auf ein bestehendes Depot.
Im Verbund mit Königswege
Wofür ist das Geld gedacht, wann brauchst du es, wie viel Schwankung hältst du aus? Das klären wir zusammen, und ich ordne die Anlagemöglichkeiten für dich ein. Für die Umsetzung im Depot ziehe ich einen Experten aus dem Königswege-Verbund hinzu.
Was du tragen musst
Breite Aktienmärkte haben historisch Rückgänge von 40 Prozent und mehr durchlaufen. Wer in dieser Phase verkaufen muss, realisiert den Verlust.
Je kürzer der Zeitraum, desto größer die Wahrscheinlichkeit, im falschen Moment zu brauchen. Unter fünf Jahren gehört Geld nicht in schwankende Anlagen.
Wenige Titel, eine Branche oder eine Region erhöhen die Schwankung, ohne die erwartete Rendite entsprechend zu erhöhen.
Ziele, Zeitraum und Schwankung kläre ich mit dir, und ich ordne die Anlagemöglichkeiten ein. Die Beratung zu konkreten Fonds und die Umsetzung im Depot übernimmt ein Experte aus dem Königswege-Verbund, den ich hinzuziehe – dafür braucht es eine eigene Erlaubnis nach §34f GewO, und die hat er. Ich bin dabei und bleibe dein Ansprechpartner.
Wer bereits Geld verfügbar hat, kann beides. Die Einmalanlage nutzt den längeren Zeitraum, der Sparplan verteilt den Einstiegszeitpunkt und ist psychologisch leichter durchzuhalten. Beides ist vertretbar, entscheidend ist, dass die Aufteilung zum Zeitraum passt.
Ein praktischer Maßstab: Bei welchem Betrag würdest du einen zeitweisen Rückgang von 40 Prozent ertragen, ohne zu verkaufen? Dieser Betrag begrenzt den schwankungsreichen Teil, nicht ein Fragebogenergebnis.
In der laufenden Kostenquote meist ja. Der Vergleich muss aber Depotkosten, Handelskosten und Steuerwirkung einschließen. Und ein günstiges Produkt in der falschen Aufteilung hilft wenig.
Sie können bei langen Laufzeiten steuerlich Vorteile haben, kosten aber im Mantel mehr. Der Vergleich ist eine Rechnung über die geplante Laufzeit, keine Grundsatzfrage. Bestehende Policen sind Versicherungsverträge – die prüfe ich selbst, bevor über Neues gesprochen wird.
Selten. Ein fester Termin im Jahr, an dem die Aufteilung wieder auf ihre Zielwerte gebracht wird, genügt in der Regel. Häufiges Umstellen verursacht Kosten und Steuern, ohne die erwartete Rendite zu erhöhen.
Erzähl mir, wofür das Geld gedacht ist. Ich ordne mit dir die Möglichkeiten ein, sehe mir deine bestehenden Policen an und ziehe für das Depot einen Experten hinzu.