Daniel MeisterFinanzberatung

Depot, Fonds, Anleihen, Sparpläne

Kosten und Aufteilung erklären mehr als die Auswahl der Produkte.

Vor der Frage, was ins Depot kommt, stehen drei andere: wofür, für wie lange und mit welcher Schwankung. Diese Seite erklärt, worauf es ankommt. Das kläre ich mit dir; für die Umsetzung im Depot ziehe ich einen Anlageexperten aus dem Königswege-Verbund hinzu, die Vorsorgeverträge betreue ich selbst.

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Alle Gespräche kostenfrei, bei dir vor Ort oder per Videocall. Einen Anlageexperten aus dem Verbund ziehe ich hinzu, wenn es ihn braucht.

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Was zur Auswahl steht

Vier Bausteine, unterschiedliche Aufgaben.

Keiner der Bausteine ist für sich gut oder schlecht. Entscheidend ist, welche Aufgabe er im Depot übernimmt und was er dafür kostet.

ETF, aktive Fonds, Anleihen und Mischfonds im Vergleich
BausteinAufgabeLaufende KostenSchwankung
Indexfonds und ETFBreite Abdeckung eines Marktes, Streuung über viele TitelMeist unter 0,3 % pro JahrMarktabhängig, in Aktienmärkten hoch
Aktiv gemanagte FondsAuswahl durch ein Fondsmanagement, oft mit engerem FokusHäufig 1,5 % und mehr, teils ErfolgsbeteiligungMarktabhängig, zusätzlich managerabhängig
Anleihen und RentenfondsZinserträge, Dämpfung der Schwankung im DepotFonds meist 0,1 bis 0,8 %Geringer als Aktien, nicht schwankungsfrei
MischfondsAktien und Anleihen in einem Produkt, Steuerung durch den AnbieterOft 1,5 bis 2 %Abhängig von der gewählten Quote

Was von der Rendite abgeht

Kosten sind der einzige Renditefaktor, der von Anfang an feststeht.

Ein Prozent laufende Kosten mehr pro Jahr kostet über zwanzig Jahre einen erheblichen Teil des Endwerts. Diese Positionen gehören in jeden Blick auf ein bestehendes Depot.

Laufende Fondskosten
Die Kostenquote wird direkt im Fondsvermögen verrechnet und erscheint nicht auf dem Kontoauszug. Sie wirkt jedes Jahr, unabhängig von der Wertentwicklung.
Ausgabeaufschlag und Depotkosten
Einmalige Aufschläge beim Kauf und laufende Depotgebühren sind verhandelbar oder vermeidbar. Bei gleicher Anlage ist das ein reiner Kostenvergleich.
Abgeltungsteuer und Teilfreistellung
Erträge aus Kapitalanlagen unterliegen der Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bei Fonds mit Aktienanteil bleibt ein Teil der Erträge steuerfrei.
Vorabpauschale
Bei thesaurierenden Fonds wird jährlich ein pauschaler Betrag besteuert, auch ohne Verkauf. Auf dem Verrechnungskonto sollte dafür Guthaben liegen, sonst verkauft die Bank Anteile.
Kosten im Versicherungsmantel
Fondspolicen haben zusätzlich Abschluss- und Verwaltungskosten, dafür andere steuerliche Regeln. Der Vergleich lohnt nur mit beiden Seiten auf dem Tisch.

Im Verbund mit Königswege

Erst die Ziele, dann das Depot. Ich bin bei beidem dabei.

Wofür ist das Geld gedacht, wann brauchst du es, wie viel Schwankung hältst du aus? Das klären wir zusammen, und ich ordne die Anlagemöglichkeiten für dich ein. Für die Umsetzung im Depot ziehe ich einen Experten aus dem Königswege-Verbund hinzu.

  1. 01
    Ziele und RahmenWir ordnen, wofür das Geld gedacht ist, wann du es brauchst und wie viel Schwankung du tragen willst – und sehen nach, ob Reserve und Absicherung stehen.
  2. 02
    Anlagemöglichkeiten einordnenTagesgeld, Anleihen, Fonds, ETF, Aktien, fondsgebundene Vorsorge: Ich erkläre dir, wie sie funktionieren, was sie kosten und welche Aufgabe sie in deinem Konzept übernehmen können.
  3. 03
    Umsetzung mit einem ExpertenFür Depot, Fonds und Sparplan ziehe ich einen Experten aus dem Verbund hinzu, zugelassen als Finanzanlagenvermittler nach §34f GewO. Ich bin dabei; deine Angaben gehen nur mit deiner Einwilligung weiter.
  4. 04
    Vorsorge aus meiner HandRenten- und Vorsorgeverträge sind Versicherungen, auch fondsgebundene. Die berate ich selbst, abgestimmt auf das, was im Depot liegt. Dein Ansprechpartner bleibe ich.

Was du tragen musst

Anlage ohne Schwankung gibt es nicht.

Kursrisiko

Breite Aktienmärkte haben historisch Rückgänge von 40 Prozent und mehr durchlaufen. Wer in dieser Phase verkaufen muss, realisiert den Verlust.

Zeithorizont

Je kürzer der Zeitraum, desto größer die Wahrscheinlichkeit, im falschen Moment zu brauchen. Unter fünf Jahren gehört Geld nicht in schwankende Anlagen.

Konzentration

Wenige Titel, eine Branche oder eine Region erhöhen die Schwankung, ohne die erwartete Rendite entsprechend zu erhöhen.

Häufige Fragen

Anlage: kurz beantwortet.

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Wer berät mich zu Depot und Fonds?

Ziele, Zeitraum und Schwankung kläre ich mit dir, und ich ordne die Anlagemöglichkeiten ein. Die Beratung zu konkreten Fonds und die Umsetzung im Depot übernimmt ein Experte aus dem Königswege-Verbund, den ich hinzuziehe – dafür braucht es eine eigene Erlaubnis nach §34f GewO, und die hat er. Ich bin dabei und bleibe dein Ansprechpartner.

Einmalanlage oder Sparplan?

Wer bereits Geld verfügbar hat, kann beides. Die Einmalanlage nutzt den längeren Zeitraum, der Sparplan verteilt den Einstiegszeitpunkt und ist psychologisch leichter durchzuhalten. Beides ist vertretbar, entscheidend ist, dass die Aufteilung zum Zeitraum passt.

Wie viel Schwankung ist vertretbar?

Ein praktischer Maßstab: Bei welchem Betrag würdest du einen zeitweisen Rückgang von 40 Prozent ertragen, ohne zu verkaufen? Dieser Betrag begrenzt den schwankungsreichen Teil, nicht ein Fragebogenergebnis.

Sind ETF automatisch die günstigste Lösung?

In der laufenden Kostenquote meist ja. Der Vergleich muss aber Depotkosten, Handelskosten und Steuerwirkung einschließen. Und ein günstiges Produkt in der falschen Aufteilung hilft wenig.

Was ist mit Fondspolicen?

Sie können bei langen Laufzeiten steuerlich Vorteile haben, kosten aber im Mantel mehr. Der Vergleich ist eine Rechnung über die geplante Laufzeit, keine Grundsatzfrage. Bestehende Policen sind Versicherungsverträge – die prüfe ich selbst, bevor über Neues gesprochen wird.

Wie oft sollte man umstellen?

Selten. Ein fester Termin im Jahr, an dem die Aufteilung wieder auf ihre Zielwerte gebracht wird, genügt in der Regel. Häufiges Umstellen verursacht Kosten und Steuern, ohne die erwartete Rendite zu erhöhen.

Sprechen wir über deine Anlage.

Erzähl mir, wofür das Geld gedacht ist. Ich ordne mit dir die Möglichkeiten ein, sehe mir deine bestehenden Policen an und ziehe für das Depot einen Experten hinzu.