Daniel MeisterFinanzberatung

Basisrente, betriebliche Vorsorge, Fondspolice

Über deine Rente entscheiden Kosten, Rentenfaktor und Steuer. Nicht die Prognose im Angebot.

Hochrechnungen sehen in jedem Angebot gut aus, weil sie auf Annahmen beruhen. Vergleichbar sind nur die Zahlen, die im Vertrag stehen. Ich prüfe Effektivkosten, garantierten Rentenfaktor und Fondsauswahl und rechne deine Vorsorge über die gesamte Laufzeit.

Deine Beratung0 €
Rentenlücke gerechnet
inklusive Inflation
Effektivkosten offengelegt
je Angebot
Bestandsverträge bewertet
vor jeder Kündigung
Steuerliche Wirkung
Ein- und Auszahlung

Alle Gespräche kostenfrei, bei dir vor Ort oder per Videocall. Ohne Verkaufspflicht: wenn nichts zu tun ist, sage ich das.

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Systematik

Drei Schichten, drei Steuerlogiken

Welche Schicht sich lohnt, hängt an deiner Steuerlast heute, an der erwarteten Rente und daran, wie flexibel du bleiben willst. Nicht am Produktnamen.

Basisrente, betriebliche Vorsorge und private Rente im Vergleich
KriteriumBasisrente (Rürup)Betriebliche VorsorgePrivate Rente
EinzahlungBeiträge wirken steuerlich als VorsorgeaufwandAus dem Bruttoentgelt, spart Steuer und SozialabgabenAus dem Netto, kein Abzug
AuszahlungVoll steuerpflichtig als LeibrenteSteuer- und beitragspflichtig in der RentenphaseNur der Ertragsanteil wird besteuert
VerfügbarkeitNicht kündbar, nicht übertragbar, nicht kapitalisierbarAn das Arbeitsverhältnis gebunden, mitnahmefähigJederzeit kündbar, Teilentnahmen möglich
Passt fürSelbstständige mit hoher SteuerlastAngestellte mit ArbeitgeberzuschussAlle, die Flexibilität brauchen

Prüfpunkte

Worauf ich in jedem Vertrag schaue

Die Rendite kennt niemand vorher. Kosten, Rentenfaktor und Fondsauswahl stehen dagegen im Vertrag und sind vergleichbar.

Effektivkosten
Die Kennzahl, die alle Kosten in Prozentpunkten Rendite ausdrückt. Ein Unterschied von einem Prozentpunkt verschiebt das Ergebnis über 30 Jahre erheblich.
Garantierter Rentenfaktor
Er legt fest, wie viel Monatsrente je 10.000 Euro Kapital später gezahlt wird. Nur der garantierte Faktor zählt, die aktuelle Hochrechnung ist unverbindlich.
Fondsauswahl
Ob kostengünstige Indexfonds wählbar sind und ob umgeschichtet werden darf, ohne dass Gebühren anfallen. Eine enge Auswahl kostet über Jahrzehnte Rendite.
Flexibilität
Zuzahlungen, Beitragspausen, Teilentnahmen und ein späteres Vorziehen oder Verschieben des Rentenbeginns. Lebensläufe verlaufen selten wie der Antrag.
Kapitalwahl und Vererbung
Ob am Ende Kapital statt Rente möglich ist und wie das Kapital im Todesfall behandelt wird, vor und nach Rentenbeginn.

Altverträge

Alte Verträge nicht kündigen, ohne sie geprüft zu haben.

Verträge aus früheren Jahren enthalten teils Garantiezinsen und Rentenfaktoren, die heute niemand mehr anbietet. Eine Kündigung vernichtet diesen Vorteil endgültig. Zuerst wird gerechnet, dann entschieden.

Bestandsvertrag prüfen lassen
  1. 01
    Garantiezins und RentenfaktorBeides steht im alten Vertrag und ist der häufigste Grund, ihn zu behalten, selbst bei hohen Kosten.
  2. 02
    Kosten im BestandAbschlusskosten sind in der Regel längst getilgt. Ein neuer Vertrag beginnt damit wieder von vorn.
  3. 03
    Beitragsfrei statt kündigenEin Vertrag kann stillgelegt werden, ohne die erworbenen Konditionen zu verlieren. Häufig die bessere Zwischenlösung.
  4. 04
    Steuerliche BehandlungVerträge aus früheren Jahrgängen genießen teilweise günstigere Regeln bei der Auszahlung. Diese Frage gehört vor jede Entscheidung.

Größenordnung

Was ein Prozentpunkt Kosten bedeutet

Beispielrechnung, keine Prognose. Sie zeigt nur die Größenordnung, in der Kosten wirken, und warum der Vergleich bei den Effektivkosten beginnt.

Kapital nach 30 Jahren, 200 € monatlich, 6 % Bruttorendite
0,5 % Kosten
rund 185.000 €
1,5 % Kosten
rund 155.000 €
2,5 % Kosten
rund 131.000 €

Annahmen: gleichbleibender Beitrag, konstante Rendite vor Kosten, keine Steuern und keine Dynamik. Reale Verläufe schwanken. Die Zahlen sind gerundet und dienen ausschließlich dem Größenvergleich.

Rechner

Wie groß ist deine Rentenlücke?

Vier Regler, eine Zahl. Der Überschlag zeigt, was gesetzliche Rente und vorhandene Vorsorge tragen und was offen bleibt. Jede Annahme steht offen auf der Seite, damit du das Ergebnis einordnen kannst.

Rentenlücke berechnen

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Häufige Fragen

Vorsorge: kurz beantwortet.

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Lohnt sich eine Rentenversicherung überhaupt noch?

Das hängt an Schicht, Kosten und deiner Steuerlast. Ein Vertrag mit hohen Kosten und schlechter Fondsauswahl lohnt sich nicht, ein Arbeitgeberzuschuss in der bAV oder der Steuervorteil einer Basisrente bei hoher Steuerlast dagegen sehr wohl. Deshalb wird gerechnet, nicht pauschal geantwortet.

Was ist der Rentenfaktor und warum ist er wichtig?

Er bestimmt, wie viel Monatsrente du später je 10.000 Euro Kapital erhältst. Ein hoher, garantierter Rentenfaktor kann mehr wert sein als eine etwas höhere Ablaufleistung. Unverbindliche Faktoren im Angebot dürfen bei der Verrentung gesenkt werden.

Soll ich meinen alten Vertrag kündigen und neu abschließen?

Erst nach einer Prüfung. Alte Verträge enthalten oft Garantien, die heute nicht mehr angeboten werden, und ihre Abschlusskosten sind bereits bezahlt. Häufig ist Beitragsfreistellung die bessere Lösung als Kündigung.

Ist ein ETF-Depot nicht günstiger als eine Police?

In den Kosten oft ja. Der Unterschied liegt in der Besteuerung während der Laufzeit und in der Verrentung: eine Police erlaubt steuerneutrales Umschichten und eine lebenslange Rente. Was für dich besser ist, hängt von Anlagehorizont und Zielsetzung ab. Ich stelle beide Wege nebeneinander.

Rechnen wir deine Vorsorge nach.

Bring Renteninformation, bestehende Policen und, falls vorhanden, deine bAV-Unterlagen mit. Du erhältst eine Aufstellung mit Effektivkosten und garantierten Werten, nicht mit Werbeprognosen.